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1884
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von der
Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr wurde abgesehen (Begründung: die
meisten Bürger des Ortes arbeiten auswärts)
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1887
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Marbach
hat eine 1826 erbaute vierrädrige Wagenspritze mit Zubringer (hölzerne
Bauart)
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technische Daten:
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1
Stahlrohr und 2 Mundstücke
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Saugfähigkeit 6 bis 7 m Wassersäule
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Wasserdruck 8at Manometerstand
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Strahl
35 bis 36 Meter Länge
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es galt
für Marbach die Feuerlöschordnung vom 25. November 1859 (98
Paragraphen), zB bei starkem Gewitter ist das Spritzenhaus zu besetzen.
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1904
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Durch
Brandstiftung kam es in Marbach zur Kirmes auf vier verschiedenen
Stellen gleichzeitig zu Bränden, Brandstellen waren:
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Gasthof
zur Kniepe
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Gasthof
zum Goldenen Anker
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bei
Bauer Robert Pötzsch
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bei
Bauer Ulrich
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Brandstifter war der Bäckergeselle, ehemals Bäcker Mierisch
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1908
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Es wurden
50m neuer Spritzenschlauch gekauft. Für die Feuerwehr sollen 3
Signalhörner (je Stück 3,- M) gekauft werden. Der Gastbesitzer Peuckert
hat sein Amt als Spritzenführer in Niedermarbach niedergelegt. Neu
gewählt wurde der Wasserfabrikant August Winkler. Neuanschaffung einer
Steigleiter, zweier Steigerbeile mit Gurten (65,- M) sowie 30m
Spritzenschlauch.
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Aus
Zeitungsausschnitten:
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Brandunglück in Marbach! Drei Kinder tot!
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(Brand
im Haus Nr. 72; früher Wilhelm Berger; 3 Kinder des Fabrikarbeiters R.
Herfurth sind erstickt)
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Die
Amtshauptmannschaft Döbeln rät nach diesem Vorkommniszur Gründung einer
"freiwilligen" Feuerwehr. Der Gemeinderat ist aus finanziellen Gründen
gegen die Grünung, denn es würden für 30 Mann ca. 870,- M benötigt
werden.
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1910
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31.
August 1910 - Gründung einer "freiwilligen" Feuerwehr in Marbach -
Beschluss in einer Gemeindesitzung
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Feuerwehrhauptmann Paul Mai (bis 1930 1. Hauptmann)
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Steigerführer Karl Küttner
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Spritzzugführer Artur Eishold
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Schriftführer und Kassierer Louis Frenzel
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Vertrauensmann Edwin Breitschneider
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Steiger
Karl Vogtländer
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13 Mann
wurden vorschriftsmäßig ausgerüstet und es sollten noch weitere 11 Mann
ausgerüstet werden. Die Aufnahmeprüfung der Feuerwehr fand am 11.
Dezember 1910 statt.
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1911
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Der
Bericht über die Aufnahmeprüfung der "freiwilligen" Feuerwehr in den
Landesverband sächsischer Feuerwehren wird vorgetragen. Zur
"freiwilligen" Feuerwehr gehörten 16 Wehrleute. Diese setzten sich
zusammen aus:
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5
Geschäftsleuten
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6
Wirtschaftsgehilfen
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1
Restaurator
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1
Schumachergehilfe
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1
Gutsbesitzer
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1 Mauer
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1
Schlosser
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1912
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Für die
"freiwillige" Feuerwehr werden 60,- Mark bewilligt (Leiter,
Schlauchringe, Verbindungsstücke).
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Der Platz
vor dem Steigerturm wurde von der Kirche gekauft.
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Besichtigung der "freiwilligen" Feuerwehr durch die Amtshauptmannschaft
Döbeln mit dem Ergebnis "GUT".
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1913
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100 m
Spritzenschlauch konnten gekauft werden.
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1920
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Glasermeister Mai erhält Ehrendiplom der Feuerwehr.
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Besichtigung der Feuerwehr mit dem Ergebnis "VORZÜGLICH".
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Eine
Spritze soll in Obermarbach stationiert werden.
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1921
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Kauf
einer Handdruckspritze (Flader Jöhstadt) sowie 40 m Schlauch.

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Sattler
Zache wird neuer Mannschaftsführer der Pflichtfeuerwehr.
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Beim
Versicherungsverband Leipzig wie folgt versichert:
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35 Mann
FF
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140
Mann Pflichtfeuerwehr
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mit je
1000,- Mark bei Todesfall und 2 Löschpferde mit 500,- Mark
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Infolge
der Geldentwertung entstanden höhere Versicherungssummen.
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Anschaffung einer Scheinwerferlaterne beschlossen.
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1922
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Entlang
des Dorfbaches will die "freiwillige" Feuerwehr kleine Staubecken (Höhe
ca. 35 cm) errichten.
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1923
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Die
Versicherungssumme für die Feuerlöschpferde beträt jetzt 3 Millionen
Mark
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1924
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Neuer
Steigerhausturm wurde fertiggestellt und eingeweiht.
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1925
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Steigerhaus wird gestrichen.
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Überprüfung der "freiwilligen" Feuerwehr und Empfehlung zum Bau von
Staubecken, Gemeine lehnt ab.
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1930
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Feuerwehrhauptmann Paul Mai ist zurückgetreten - neu gewählt wird als 2.
Hauptmann bis 1948 im Amt der Gastwirt Paul Otto.
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Es werden
eine Anlegeleiter und 100m Schlauch gekauft.
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4.
Feuerwehrleute erhalten ein Ehrendiplom der Feuerwehr.
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1931
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Auf
Anregung von Hauptmann Otto gewährt die Gemeinde eine Pauschalsumme von
jährlich 150,- M. zur Teilnahme an Konferenzen, Überprüfungen sowie für
die Anaschaffung von Schlauchmaterialien.
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1932
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Alarmierung mit Feuermelder von Elektromeister Müller.
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Es wird
ein Feuerwehrausschuss gebildet - vom Gemeinderat werden gewählt: die
Herren Lippmann, Paul, Bennewitz und Winkler.
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Die
"freiwillige" Feuerwehr soll ihre Leute selbst benennen.
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Es wird
beschlossen, die Versicherung für die Löschpferde fallen zu lassen.
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1933
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Stromanlage für Feuerwehr in Obermarbach bei Franz Horn (203).
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1934
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Feuerlöschteich bei Felgner gebaut.
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1935
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Raum für
Feuerwehr und Freibank sollen an den Steigerturm angebaut werden.
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1936
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Bau eines
neuen Spritzenhauses und einer Freibank, im selben Jahr noch
Einweihungsfeier.
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Neue
Dienstbekleidung wird eingeführt.

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Die
"Freiwillige Feuerwehr" Marbach wird motorisiert!

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Das Bild
einen Einblick in das neue Spritzenhaus. Links die 1921 gekaufte Flader
Handdruckspritze für Pferdezug mit 40 m Schlauch. Rechts im Bild steht
die erste Tragkraftspritze mit Benzinmotor TS 4, auch von der
Spritzenfabrik Flader Jöhstadt, Baujahr 1935, Saughöhe 7,5, Spritzdruck
etwa 10 at. Wassermenge 400 l/min, dazu 120m Schlauch. Die Pumpe ist ein
Messingausführung und hat dadurch ein hohes Eigengewicht, ist aber sehr
zuverlässig. Bildmitte zeigt das erste Marbacher Feuerwehrauto. Dazu
einige tech. Daten: Fabrikat "Elite" Baujahr 1935, 4 Zylinder Ottomotor
mit 70 PS, Platz für 10 Feuerwehrleute einschließlich Fahrer und
Beifahrer, 2 Hagenleitern je 4 m lang, 2 Schlauchhaspeln mit je 40 m
Schlauch und anderem Zubehör. Für die damals noch junge
Kraftfahrzeugindustrie eine Spitzenleistung an technischer Perfektion.
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1938
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Feuerlöschteich Götze wird ausgebaut
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1938-1948
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Im
Zeitraum 1938 - 1948 sind keine Unterlagen vorhanden.
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1948-1952
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In den
Jahren 1948 - 1952 leitete Schönherr Hugo (Schmiedemeister) als 3
Hauptmann die Marbacher Feuerwehr.
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1952
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Die
Löschteiche sollen geschlämmt werden, da währen der Kriegszeit keine
aktive Tätigkeit der Feuerwehr möglich war. Die zwei Feuerlöschteiche
bei Richter und Lange in Obermarbach sollen in Ordnung gebracht werden.
Als 4. Hauptmann in der Geschichte der Marbacher Feuerwehr übernimmt von
1952 - 1956 Otto Kurt das Amt. Die wehr setzt sich in diesem Zeitraum
aus 32 Kameraden und noch einigen passiven Mitgliedern zusammen. Eine
Sirene im Ort ist unzureichend. Die größeren bäuerlichen Betriebe sollen
sich selbst einen kleinen Teich für Notfälle anlegen, da es für die
Feuerwehr schon immer Schwierigkeiten in Bezug auf
Löschwasserentnahmestellen, Entschlammen und instandsetzten dieser gab.
Hier spielten Besitzverhältnisse eine wesentliche Rolle.
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1953
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Hauptmann
Kurt Otto beanstandet den schlechten Zustand des Feuerwehrwagens (kaum
einsatzfähig). Aus Ersatzteilmangel war eine Instandsetzung schwer
möglich.
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1954
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m 02. Mai
1954 erhält die Marbacher Feuerwehr einen ZPKW mit Kraftstoffbehälter
auf dem Dach. Das Fahrzeug war nur mit 4 Personen zum Mitfahren
geeignet. Die TS konnte angehängt werden, jedoch waren nicht viele
Zusatzgeräte vorhanden. Laut Übergabeprotokoll befand sich das Fahrzeug
befand sich in einem ordnungsgemäßen Zustand. Zu diesem Fahrzeug muss
erwähnt werden, dass es den letzten Elan der Kameraden gefordert hat.
Bei Einsätzen gab es allgemeines Gelächter der Einwohner, da das
Fahrzeug in jeder Kurve stehen blieb und mit einer Handkurbel wieder in
Gang gebracht werden musste.
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1956
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Zu dieser
Zeit fungierte Siegfried Tränker als 5. Feuerwehrhauptmann. Ab Mai 1957
übernahm Kamerad Rolf Zill als 6. Hauptmann diese Funktion. Von der FFW
Frankenberg wurde der FFW Marbach ein mit Hartgummi bereiftes
Löschfahrzeug mit Bugstütze und Kulissenschaltung, auf der rechten Seite
außen, übergeben. Der Kraftstoffbehälter befand sich unter dem
Beifahrersitz mit ca. 200 Liter Inhalt. Die Förderpumpe war defekt. Das
Fahrzeug beruhte auf dem Prinzip des Falltreibstoff und konnte nur mit 3
Spezialisten in Gang gesetzt werden. Bei 130 l Tankinhalt blieb das
Fahrzeug stehen, gefahren wurde es in der Wehr von 1957 - 1959. Der
Benzinverbrauch lag bei ca. 120 l pro 100 km.
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1960
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Im März
1960 erhielt die FFW Marbach ein LP12 Mercedes, Baujahr 1934 von der FFW
Mittweida. Es befand sich in einem ordnungsgemäßen Zustand. Das Fahrzeug
war offen mit seitlichen Sitzreihen und Halteriemen. Es war reichlich
bestückt und schnell. Durch die große Initiative der Kameraden bei der
intensiven Pflege und Instandsetzung was es bis zum Jahr 1968 steht
einsatzbereit.

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1969
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Am 14.
November erfolge die Übergabe eines neuen B 1000 (KLF). Der Wert des
Fahrzeugs betrug 30000 M. Dieses Fahrzeug bereitete allen Kameraden viel
Freude, da es handlich, schnell, vielseitig und einsetzbar war und
keiner großen Pflege bedurfte. Der B 1000 wurde am 13. April 1974 an die
FFW Berdersdorf übergeben, da Marbach am 06. Juni 1974 ein anderes
Löschfahrzeug erhielt.
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1974
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Es
handelte sich dabei um ein LO 1800, Baujahr 1969, Wert 60000 M von der
FFW Frankenberg. Es war allerdings mit einigen Mängeln behaftet. Für die
Pflege und den tech. Zustand der Löschfahrzeuge erhielten wir seit 1969
beim KfZ-Apell nur einmal die Note 2 und 3 , ansonsten immer die Note 1.
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Die
nachfolgenden Jahre waren ausgefüllt mit der praktischen Aus- und
Weiterbildung der Kameraden. Bei Leistungsvergleichen hatten die Kameraden
über Jahre die Gelegenheit, ihr theoretisches und praktisches Wissen unter
Beweis zu stellen. Sie belegten immer mittlere Plätze, was doch von einem
soliden Ausbildungsstand zeugt. Die Kameraden der FFW Marbach waren an
zahlreichen Einsätzen beteiligt. Das geht von den vielen Stunden beim
Entschlämmen der Löschwasserstellen, um eine Einsatzbereitschaft zu
gewährleisten, bis zum Auspumpen von Kellern und Brunnen bei Hochwasser,
wie im Sommer 1983.
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1986
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Im Mai
feierten die Kameraden der FFW Marbach ihr 75jähriges bestehen. Ihr
gehörten zu dieser Zeit 39 Kameraden im alter von 20 bis 60 Jahren an.
Die Ältesten konnten mit Stolz eine 40jährige Zugehörigkeit vorweisen.

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1987
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wurde in
der FFW Marbach eine Frauengruppe gegründet, sie bestand aus 6. Frauen.
Ihre Aufgaben bestanden hauptsächlich darin im vorbeugenden Brandschutz,
z.B. Brandschutzbegehungen.

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Mit der
politischen Wende 1989 begann auch für die FFW Marbach eine neue Zeit...
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1990
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Im
Frühjahr wurde dank der Familie Auerswald eine Partnerschaft mit der FFW
Biesfeld begonnen. Sie wurde mit den beidseitigen Besuchen der Wehren
besiegelt.
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1991
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Am
01.03.91 bekamen wir von den Kameraden der FFW Biesfeld einen TLF 16 -
24 als Geschenk. Das Fahrzeug der Marke Magirus Deutz befindet sich in
gutem technischen und feuerwehrtechnischem Zustand und hat uns bis heute
viel geholfen und gute Dienste getan.

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Wir haben
mir diesem Fahrzeug schon mehrere Einsätze gefahren. Am 07.03. wurde der
Feuerwehrverein Marbach e.V. gegründet, welcher aus 38 Kameradinnen und
Kameraden bestand.
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1993
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Am 12.11.
wurde die Jugendfeuerwehr Marbach gegründet. Ihr gehörten 11 Jungen und
2 Mädchen an. Im Laufe ihres Bestehens habe sie schon mehrere Ausscheide
bestritten, wovon viele Urkunden und Pokale im Gerätehaus zeugen. Diese
Jugendlichen sind der Garant für den Fortbestand der Wehr. Am 01.09.92
trat die FFW Marbach dem Schlauchverband des Kreises Hainichen bei.
Damit wurde eine kontinuierliche Überprüfung und Wartung der
Feuerwehrtechnik gewährleistet.
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Durch die
Schließung der Gaststätte Rüdiger, wo die Winterdienste durchgeführt
wurden, fehlte und ein geeigneter Raum. Dank der guten Arbeit unseres
Wehrleiters, Rofl Zill, wurde 1992 mit dem Umbau des Gerätehauses
begonnen. Auch hier haben die Kameradinnen und Kameraden unzählige
freiwillige Aufbaustunden geleistet.
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1995
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Im Januar
übernahm Frank Quaas die Wehrleitung der FFW Marbachals 7. Wehrleiter.
Sein Vorgänger, Rolf Zill, hat die Wehr 39 Jahre ehrenvoll geleitet.
Dafür gebührt ihm noch unser besonderer Dank und Anerkennung.
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1996
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Mit dem
Gemeindeforum wurde am 08.11. die Gemeindefeuerwehr Tiefenbach
gegründet. Die FFW Marbach ist eine von 6 Wehren, die der Gemeindewehr
angehören.
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In diesem
Jahr wird die Jungenfeuerwehr der FFW Marbach erstmalig Kreismeister im
Kreis Mittweida.
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1998
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Nach
6jähriger Bauzeit, mit vielen Höhen und Tiefen, konnten wir am 14.03.
unser umgebautes Gerätehaus mit seinem schönen Schulungsraum mit einer
Feier einweihen. Nochmals herzlichen Dank all denen, die am Aufbau
beteiligt waren.
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2000
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Im April
bekam unser Gerätehaus zwei neue Tore. Dadurch wurde nicht nur das
Befahren, sondern auch das Äußere unseres Gerätehauses verbessert. Nun
fehlte nur noch ein neues Löschfahrzeug, da unser LF 8 schon über 30
Jahre alt war.
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2001
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Am 1.
Februar konnten wir nun doch noch unser neues Löschfahrzeug im Empfang
nehmen. Gemeinsam mit vier Kameraden der FFW Etzdorf, die ebenfalls ein
neues Löschfahrzeug de gleichen Typs erhielten, fuhren die Kameraden
Gerhard Zill, Holger Lesch und Martin Geißler sowie Bürgermeister und
der Kämmerer unserer Gemeinde nach Lucknwalde, um die Fahrzeuge zu
übernehmen. Bei diesem Fahrzeugen handelt es sich um ein
Kleintanklöschfahrzeug "KTLF-Futura - Mercedes". Der feuerwehrtechnische
Teil stammt von der Firma Schmidts GmbH. Wir hoffen, dass wir mit dieser
Technik die uns gestellten Aufgaben aller Art ebenfalls so lange
erfüllen können wie mit der vorherigen.
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Die
Einsatzbreite der Feuerwehren hat sich im Laufe der Zeit stark
verändert. Waren es Anfangs noch Einsätze bei Bränden von Holz, von
Stroh und anderen festen Stoffen, hat sich unsere Einsatzbreite stark
erweitert. So werden wir jetzt zu Verkehrsunfällen, Unfällen mit
Gefahrengut und zu Beseitigung von Umweltverschmutzungen gerufen. Dies
alles bedarf einer soliden theoretischen sowie praktischen Ausbildung.
Durch Schulungen im FTZ Hainichen und durch unsere Dienste in der FFW
werden unsere Kameraden immer weiter geschult und die vorhandenen
Kenntnisse gefestigt.
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Mit der
Gründung des Feuerwehrvereins haben die Kameraden und Kameradinnen sich
aktiv am kulturellen Leben des Dorfes beteiligt. Seit 1995 führen wir
einen musikalischen Frühschoppen durch und seit 1995 ein Maifeuer mit
Lampionumzug für die Kinder. Bei Veranstaltungen finden bei unseren
Bürgern einen großen Anklang.